Unsere Kälber

Unsere Kälber

Da unser Lebenshof ja in Bad Grönenbach liegt, nicht weit von den Höfen, die wegen katastrophalen Zuständen in den Medien sind,war hier natürlich auch Handlungsbedarf. So erreichte uns der Hilferuf, dass die letzten 18 Kälber eines dieser Betriebe entsorgt werden sollten. Kälber nur wenige Tage alt sollten ihre letzte Reise direkt ins Schlachthaus antreten. Der Landwirt selbst bat uns um Hilfe, seinen letzten Kälbern einen Lebensplatz zu schenken. Was unserer Meinung nach ein feiner Zug von ihm ist und wirklich Respekt verdient. Und obwohl es völlig unklar war, wie wir 18 Kälber auf Dauer finanzieren sollen, haben wir uns trotzdem entschlossen, allen diesen kleinen zarten Wesen zu helfen. Es sind Kinder, die wenige Stunden nach ihrer Geburt ihren Müttern entrissen worden sind und in die Einsamkeit eines Kälberiglus gesteckt wurden. Sie sind allein, es ist kalt und sie wissen nicht, wie ihnen geschieht. Sie haben furchtbar Angst. Viele überleben die ersten Tage nicht. Wir mussten helfen, um wenigstens für diese 18 Kinder ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Da wir nicht alle bei uns am Hof unterbringen konnten, gilt unser besonderer Dank den Pflegestellen, die sich bereit erklärt haben, einige Tiere aufzunehmen.

Jetzt haben wir die schwierige Aufgabe, für alle einen Paten zu finden, der uns bei den Unterhaltskosten unterstützt. Denn nicht nur die Futter und Milchkosten sind immens, die Tierarztkosten sind monatlich im 4stelligen Bereich.

Deshalb hoffen wir ganz fest auf Unterstützung, entweder durch eine Spende (ganz unten auf der Seite) oder durch eine Patenschaft. Diese Kälbchen suchen dringed einen Paten:

David

David hatte nur noch eine Körpertemperatur von 35,4 Grad und war völlig ausgetrocknet/dehydriert, hatte eine Blutvergiftung und die Kälbergrippe, was eigentlich schon sein Todesurteil sein sollte. Doch wie fast immer, waren unsere Tierärzte 15 min später vor Ort und versuchten wieder Leben in diese kleine Seele zu bringen. David wurde mit einem Dauertropf versorgt und bekam viele Medikamente und Aufbauspritzen , Vitamine und Mineralstoffe. Nun folgten lange 14 Tage, die keine wirkliche Besserung zeigten. David konnte nicht einmal seinen Kopf heben. Alle Stunde wurde er gewendet, auf Kissen gebettet, um keine Liegestellen zu bekommen. Und dann kam der Lichtblick. David fing an, seine Milch zu trinken und schaffte es endlich seinen Kopf zu heben. Aber da waren ja noch seine Beine, die völlig verbogen waren. Und keiner glaubte, dass er je laufen würde. So rieten mir die Tierärzte ihn einzuschläfern, denn da könnte man nicht mehr helfen. Aber David wollte leben, also fingen wir an, jeden Tag zu üben, ihm seine Beine zu massieren und zu strecken. Bauten eine Hebevorrichtung, damit er lernte seine Füße zu spüren. David arbeitete so fleißig mit, man konnte seinen Lebenswillen sehen.

Und dann sollte es so weit sein…..nach 4 Wochen intensiver Übung ….. David konnte stehen. Und nun konnte uns nichts mehr aufhalten. David lernte Schritt für Schritt ins neue Leben zu laufen … in ein Leben voller Freude, in Freiheit und Liebe. Nur durch Eure Unterstützung  und Eure Hilfe, war es möglich, unserem David und weiteren Kälbern aus diesen Skandalhöfen zu helfen und ihnen ein Leben ohne Schmerzen und Ausbeutung zu schenken.

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Anna

Anna haben wir bei unserer Heimfahrt nachts in einem Kälber-Iglu gesehen. Bei -7 Grad und fürchterlichem Unwetter lag sie völlig erschöpft da und schaffte es nicht mehr alleine aufzustehen. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Landwirt durften wir Anna mitnehmen. Anna wurde noch in der selben Nacht von unserem Tierarzt versorgt. Dann folgten Tage der Hoffnung.  Anna wollte leben und hat es überstanden. Mit Eurer Hilfe kann sie nun ein Leben in Freiheit genießen. 

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Florian

zickenfarm.de florian

Florian wurde am 7.11.2018, in einem sehr großen Milchviehbetrieb, viel zu früh geboren, als 7-Monats-Kind. Erst wurde eh gar nicht bemerkt, denn dort waren derzeit 71 Kälbchen zu Welt gekommen. Doch dann hatte er Glück - er schrie so laut er konnte und wurde bemerkt. Jemand zog ihn zur Seite und sagte nur …. " keine Chance " Doch Florian sollte eine Chance bekommen ... auf dem Zickenhof. Hier wurde er intensiv betreut und medizinisch versorgt, so dass er es schaffen kann, einmal ein großer Stier zu werden. Und er wird es schaffen ...

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Spendensumme: €30,00